Seit 15. August absolviere ich an der Realschule plus Bobenheim-Roxheim mein freiwilliges soziales Jahr (FSJ). Bereits am Ende meiner ersten Woche nahmen sieben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit mir an der Ausbildung der deutschen Sportjugend teil, um künftig mit eigenverantwortlichen Bewegungsangeboten die Pausen attraktiver zu gestalten. Die Schülerassistentenausbildung fand an sechs verschieden Tagen statt, über drei Wochen hinweg, jeweils freitags und samstags.

Erste Woche:

Am ersten Tag, Fr. 17.08.18, wurden nach einer Begrüßung die möglichen Ziele angesprochen, die in den folgenden Treffen erreicht werden sollten.
Danach ging es auch schon direkt mit „Street Dance – Hip Hop“ los, durchgeführt von der Tanzlehrerin Ece Bas.

Am nächsten Tag, Sa. 18.08.18, fand ein Kurs mit dem Sportpädagogen Jonas Runschke statt, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Rechte und Pflichten als Aufsichtsperson auf dem Schulgelände aufklärte. Anschließend wurden Spiele, bei denen Fair Play groß geschrieben wird, behandelt. Zuletzt beschäftigten wir uns mit der Spielekiste: Es wurden alle Spielgeräte ausprobiert bzw. geschaut, wie man diese überhaupt verwenden kann.

Zweite Woche:

Am dritten Tag, Fr. 24.08.18, stand das Thema „Integration durch Sport“ auf dem Plan. Referent war Arne Schlotheuber, der aus eigener Erfahrung berichten konnte und den Schülern aufzeigte, wie Integration gelingen kann. Anschließend wurde der Anti-Gewalt-Parcours der Sportjugend (gefördert von der Stiftung Herzenssache e.V.) aufgebaut. Dieser bestand aus mehreren Stationen, z.B. konnte man mit Boxhandschuhen auf eine tragbare Schaumstoffwand schlagen.

Am vierten Tag, Sa. 25.08.18, ging es um das richtige Aufwärmen vor dem Sport. Benjamin Schmidt zeigte den Schülern, wie man sich richtig aufwärmt und was passieren kann, wenn man das nicht ernst nimmt oder falsch macht. Danach mussten die angehenden Schülerassistenten das Spiel „Frisbee-Golf“ selbst organisieren und aufbauen. Zum Schluss wurden noch Spiele gespielt, welche man mit behinderten Menschen spielen kann und zwar so, dass alle, auch Menschen ohne Beeinträchtigung, eine fast gleiche Beeinträchtigung haben.

Dritte Woche:

Die letzten beiden Tage, Fr. 31.08.18 und Sa. 01.09.18, führte Bernd Schmidt durch. Freitags wurden diverse Spiele zur Stärkung der Sozialkompetenz gezeigt und wie man Haushaltsgegenstände oder billigere Utensilien zum Sportunterricht benutzten kann. Samstags wurde ein Vertrauensparcours aufgebaut, bei dem die Schüler/innen eine Augenbinde bekamen und an einem Seil entlang geführt wurden. Dabei mussten sie diverse Hindernisse überqueren. Nach dem gemeinsamen Aufräumen am Ende folgte das Abschlussgespräch mit Herrn Dr. Ohle Wrogmann von der Sportjugend. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ihr Zertifikat, das sie nun als ausgebildete Schülerassistenten ausweist.

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Die Schule freut sich über das besondere Engagement der Teilnehmer, denn der Kurs wurde zum Großteil in der Freizeit absolviert. Die neuen Assistenten planen derzeit ihr erstes Projekt mit den 5. Klassen.

Darüber hinaus stellt die Sportjugend der Schule eine Spielekiste im Wert von 1.500 € zur Verfügung, die für angeleitete Aktionen genutzt werden kann. Die Übergabe findet nach den Herbstferien statt.

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